Lösungen für Tintenablösung und Tintentropfen bei UV-Offset-Tinten
Trotz der hohen Viskosität und geringen Fließfähigkeit von UV-Offsetfarben kann sich ihre Viskosität bei längerem Hochgeschwindigkeitsbetrieb in Umgebungen mit hohen Temperaturen oder geringer Luftfeuchtigkeit deutlich verringern und die Fließfähigkeit zunehmen, was zu Tintenspritzern führen kann. Bei übermäßig emulgierter Tinte kann der Feuchtigkeitsgehalt die UV-Durchlässigkeit beeinträchtigen und die Haftfestigkeit der Filmschicht verringern. Manchmal kann die Tinte, selbst wenn sie ausgehärtet erscheint, noch Feuchtigkeit enthalten, wodurch sich die Farbschicht beim Reiben oder bei Verwendung von Klebeband auf gedruckten Mustern ablöst. Daher ist es wichtig, Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Druckgeschwindigkeit und Emulgierung der Tinte richtig zu kontrollieren.
Probleme mit der Tintenentfernung:
- Wenn der Dyn-Wert der Oberfläche des Substrats zu hoch ist, kann dies die Haftung der Tinte beeinträchtigen und zum Ablösen führen.
- Eine unzureichende Trocknung der Tintenoberfläche während der Zwischentrocknungsphasen kann beim nachfolgenden Drucken zu Ablösen führen.
- Auch ein unzureichender Gehalt an Fotoinitiatoren in der Tinte kann zu diesem Problem führen.
Probleme mit Tintentropfen:Dies geschieht typischerweise in der weißen Tinteneinheit. Um eine glattere weiße Tintenoberfläche zu erzielen, kann das Mischen einer dünneren weißen Tinte dazu führen, dass aus dem Farbkasten Leckagen entstehen, die direkt in das Feuchtmittel tropfen und so zu Verunreinigungen führen.
Behebung schwerwiegender Probleme mit der Tintenemulgierung:Beim Bedrucken von Aluminiumfolienkarton mit UV-Offsetfarbe können die Druckpunkte leicht rau und undeutlich erscheinen, hauptsächlich aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Wasser und Farbe. Im Vergleich zu lösemittelbasierten Farben werden UV-Farben langsamer zugeführt und in dünneren Schichten gedruckt, was das Emulgierungsproblem verschärft. Farbansammlungen auf den Farbwalzen und Rückstände auf Platte und Gummituch können die Bilder verwischen. Die Anpassung der Feuchtmittelkonzentration und der Umgebungstemperatur kann die Farbemulgierung erheblich beeinflussen. Eine Reduzierung der Druckgeschwindigkeit auf 5000–8000 Drucke pro Stunde und eine Neuformulierung des Feuchtmittels können dieses Problem lösen.
Bezüglich des Phänomens des Tintenablösens und Tropfens:Obwohl UV-Offsetfarben eine hohe Viskosität und geringe Fließfähigkeit aufweisen, kann ein längerer Betrieb bei hohen Temperaturen oder geringer Luftfeuchtigkeit zu einer deutlichen Abnahme der Viskosität und einer erhöhten Fließfähigkeit führen, was zu Tropfenspritzern führt. Bei übermäßig emulgierter Farbe beeinträchtigt der Feuchtigkeitsgehalt die UV-Durchlässigkeit und verringert somit die Haftfestigkeit der Filmschicht.
Unzureichende Farbhaftung:Materialien wie Folien, synthetisches Papier, Metalle und Kunststoffe weisen eine schlechte Durchlässigkeit und eine schwache Tintenhaftung auf. Daher kann die Tinte selbst nach der UV-Härtung möglicherweise nicht gut haften, was die Druckqualität beeinträchtigt. In der Regel ist eine Oberflächenbehandlung dieser Materialien erforderlich, um die Tintenhaftung zu verbessern und eine effektive Haftung von UV-Offset-Tinten sicherzustellen.
Probleme mit unvollständiger Tintenhärtung:Im UV-Offsetdruck werden häufig höherer Druck und dickere Farbschichten verwendet, um die Farbsättigung zu verbessern, was die Aushärtung der Tinte erschwert. Um Farbtreue und effektive Aushärtung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Druckgeschwindigkeit zu reduzieren. Durch Anpassen des Abstands zwischen UV-Lampe und Substrat und Erhöhen der UV-Bestrahlungsintensität kann die Aushärtung der Tinte beschleunigt werden. Dabei ist auch der mögliche Einfluss der Emulgierung der Tinte auf die Aushärtung zu berücksichtigen.
Probleme mit der falschen Farbsequenz:Da die Farbschicht im UV-Offsetdruck in der Regel dünn ist, kann es schwierig sein, eine dickere Farbschicht zu erzielen. Beim Vierfarb-Überdruck kann die herkömmliche Farbfolge Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb zu einer reduzierten Farbaufnahmefähigkeit nachfolgender Farben und einem unzureichenden Gesamtfarbvolumen führen, was zu ungesättigten Farben führt. Unter Berücksichtigung von Überdruckfaktoren ist es besser, zuerst Farben mit geringerer Farbmenge und anschließend die größere Schwarzfarbe zu drucken, um Farbvolumen und Farbsättigung zu maximieren. Die Konzentration der schwarzen Tinte sollte sorgfältig gewählt werden, um übermäßige Mengen zu vermeiden, die die Aushärtung und Haftung anderer Farben beeinträchtigen könnten.
Lösungen:Führen Sie die UV-Härtung nach dem letzten Farbdruck durch, um die Auswirkungen der Substratausdehnung zu minimieren. In besonderen Fällen können auch Zwischenfarbgruppen kurzzeitig UV-Licht aktivieren, die Belichtungszeit sollte jedoch so kurz wie möglich gehalten werden. Alternativ kann der Einsatz von Kalt-UV-Technologie in Betracht gezogen werden.











